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Nachstehend finden Sie alle unsere Beiträge. Viel Spaß beim Stöbern. 

Wilder Kaiser – Wie wir die Region lieben lernten! 


Die Region um den Wilden Kaiser ist für uns seit nun mehr als 8 Jahren und über 10 Urlauben dort wie eine zweite Heimat, die wir eigentlich jedes Jahr mindestens einmal besuchen. 

Angefangen hat alles 2017 als wir uns entschlossen, außerhalb Deutschlands Urlaub zu machen. Zu diesem Zeitpunkt waren wir beide 20 Jahre alt und bisher „nur“ an der Nord- und Ostsee und in Hamburg im Urlaub gewesen. Ich, Julia, wollte gerne mal etwas Anderes erkunden und begann zu recherchieren. Da ich den Bergdoktor super gern im Fernsehen anschaute und die Gegend sehr schön fand, entschloss ich, herauszufinden, wo das genau ist. Das war tatsächlich gar nicht schwer und schon versuchte ich Lucas von einem Wanderurlaub zu überzeugen. Ich glaube, zu Anfang war er nicht extrem begeistert, da er bis dato eher ein Strandurlauber war. Aber wir beschlossen, dorthin zu fahren, denn wir fanden eine Unterkunft, direkt an einem der Drehorte vom Bergdoktor. Ab diesem Zeitpunkt schauten wir übrigens alle Folgen ab Staffel 1 an, denn Lucas kannte das noch gar nicht und er sollte ja wissen, worauf er sich einlässt. 

Als wir dann das erste Mal am Wilden Kaiser waren, war es um uns vermutlich schon geschehen. Wir verliebten uns in die Berge, in die Ruhe, in die Natur und einfach in diese besondere Art von actionreichem Urlaub. Wir unternahmen mehrere Wanderungen – auch eine geführte Bergdoktorwanderung durfte natürlich nicht fehlen. 

Im kommenden Jahr verbrachten wir unseren Sommerurlaub wieder am Wilden Kaiser und entschlossen im Herbst ein verlängertes Wochenende zusätzlich dort zu verbringen. Und auch im Herbst herrscht dort eine wunderschöne Magie!

2019 verschlug es uns innerhalb von wenigen Wochen gleich zweimal an den Wilden Kaiser, denn zum einen hatten wir Tickets für den Bergdoktor-Fantag ergattert und zum anderen verbrachten wir unseren mittlerweile traditionellen Sommerurlaub in der Region. 

Nachdem uns die Pandemie dann leider in den kommenden zwei Jahren einen Strich durch die Rechnung gemacht hat, verbrachten wir 2022 unseren Sommerurlaub wieder an unserem geliebten Urlaubsort. Man könnte ja denken, dass es nach einigen Urlauben immer wieder am selben Ort langweilig werden könnte, doch weit gefehlt. Erstens lieben wir unsere Unterkunft und die netten Gastgeber dort sehr und zweitens gibt es dort so viel Wunderschönes zu entdecken, dass man dort unzählige Male hinfahren kann. In diesem Urlaub erfüllten wir uns den lang ersehnten Wunsch auf den Astberg hochzuwandern um endlich das ziemlich berühmte Fotomotiv mit dem Astbergsee und dem Wilden Kaiser im Hintergrund live sehen zu können. Diese Tour ist wirklich sehr zu empfehlen (und wir wandern fast jedes Jahr dort hoch!)

Im kommenden Jahr nahmen wir Lucas‘ Oma mit an den Wilden Kaiser, um ihr diese schöne Region zu zeigen und auch sie fand es dort wunderschön. Wir zeigten ihr ein paar unserer Lieblingsorte und genossen einen Kurzurlaub zu dritt in den Bergen. 

Letztes Jahr waren wir zu unserem traditionellen Sommerurlaub dort. Meine Eltern reisen mit meinen Geschwistern mittlerweile auch seit ein paar Jahren im Sommer dorthin, weshalb wir uns gelegentlich, wenn sich unsere Urlaubszeiten dort überschneiden auch mit ihnen zum Wandern verabreden. 
 2024 brachte für uns aber noch ein sehr lang ersehntes Highlight: Ich, Julia, wollte so lange schon mal wieder Skifahren gehen, doch Lucas war bis zum vergangenen Jahr immer etwas skeptisch, ob ihm das Spaß machen würde. Letztes Jahr überredete ich ihn dann aber endlich und ein sehr spontaner Skiurlaub wurde gebucht und wir verbrachten weiße (!!) Weihnachten am Fuß des Wilden Kaisers. Ab sofort lieben wir nicht nur den Sommer dort in der Region, sondern auch den Winter! 

Sommer in den Fjorden mit der MS Artania - Endlich Norwegen! 

 
Wer uns kennt, weiß, dass wir Skandinavien unglaublich gern mögen. Und deshalb entschieden wir uns, unsere erste „richtige“ Hochseekreuzfahrt auch genau dort zu unternehmen. 
Im August 2024 heiß es dann „Leinen Los“ in Bremerhaven. 
 
 Doch noch einmal auf Anfang. Nach dem Kofferpacken und einer erstaunlich problemfreien Anreise nach Bremerhaven, checkten wir einen Tag vor Beginn der Kreuzfahrt im Atlatic Hotel Sail City ein. Es war ganz schön windig dort oben im Norden, als wir ankamen. Doch eigentlich störte uns das gar nicht. 

In der Nacht konnten wir vor Aufregung kaum schlafen, da laut App die Artania mitten in der Nacht in den Hafen einlaufen sollte. Also schaute ich, Julia, gefühlt alle halbe Stunde aus dem Fenster, das uns einen direkten Blick in den Hafen bot. Aber die Artania war noch weit und breit nicht zu sehen. Nachdem ich dann doch ein paar Stunden geschlafen hatte, wachte ich auf, schaute aus dem Fenster und da war sie – unsere MS Artania. Jetzt war es dann endgültig vorbei mit „in Ruhe in den Tag starten“. Das Frühstück im Hotel war zwar gut, doch es konnte die Faszination, dass es endlich mit unserer Traumreise losgeht, nicht übertreffen. Und dann erfuhren wir auch noch, dass unser Kapitän Morten Hansen sei, der ab dieser Reise das Steuer übernahm! 

Wir freuten uns so riesig, dass wir es keine Sekunde mehr länger im Hotel aushielten, weshalb wir auf schnellstem Wege zum Terminal fuhren. Wir hatten einen Parkplatz direkt am Terminal vorab gebucht, was wir jederzeit wieder machen würden! Das war einfach unglaublich easy und perfekt! 
Wir waren natürlich etwas zu früh da, aber das machte uns nichts. Wir warteten im Terminal und beobachteten das Treiben der ab- und anreisenden Gäste sowie der Crew. Manche Crew-Mitglieder gingen einkaufen, andere flitzen durch das Terminal und trafen Vorbereitungen für die Einschiffung. Auch Alex Zinkowsky flitze an uns vorbei, der an diesem Tag von Morten Hansen abgelöst wurde. 
Und dann war es soweit – wir durften „unser Schiff“ endlich wieder betreten und schon war das Urlaubgefühl endgültig da. 

Nach der Seenotrettungsübung begaben wir uns an das Bug der Artania, um das Auslaufen mit perfekter Sicht mitverfolgen zu können – dachten wir. Es stürmte mittlerweile ordentlich, die Schlepper waren bereit, die Artania beim Ablegen zu unterstützen und unsere Kapuzen und herumfliegenden Haare machten die Sicht nicht gerade besser. Wir vermuteten schon – „das kann ja spannend werden“. 

Am ersten Abend beim Abendessen merkte Lucas schon, dass ihm das Schaukeln des Schiffes etwas zu schaffen machte. Und ja, was sollen wir sagen: Uns (und sehr viele andere Passagiere) hat es voll erwischt – wir waren das erste Mal seekrank. Lucas hat es noch stärker erwischt als mich – er durfte den Schiffsarzt gleich am zweiten Tag der Reise persönlich kennenlernen. Gegen Nachmittag des zweiten Tages, der ein Seetag war, trauten wir uns dann endlich wieder aus der Kabine und tranken einen Kamillentee und spielten Bingo in der Casablanca Bar. Wir fühlten uns wieder besser und konnten endlich so richtig in den Urlaub starten – ein zweites Mal sozusagen. Und am Abend stand auch schon ein Highlight an: der Galaabend. Nach einem schönen und ruhigen Empfang in der Atlantic-Show Lounge und einem Foto mit unserem Kapitän ließen wir uns das Abendessen im Restaurant „Vier Jahreszeiten“ schmecken. 

Am dritten Tag unserer Reise kamen wir im ersten Hafen an: Alesund. Ein schöner, bezaubernder Ort an der Westküste Norwegens. Ein Highlight in Alesund ist definitiv der Berg Aksla, den wir ursprünglich erkunden wollten. Da wir aber noch immer ein wenig gerädert von der Seekrankheit waren, entschieden wir uns gegen eine Wanderung auf den Berg Aksla. 

Am nächsten Tag standen direkt zwei Häfen auf unserem Programm: Kirstiansund am Vormittag und Molde am Nachmittag. Und auch das Wetter war mittlerweile gnädig und die Sonne zeigte sich wieder. Kristiansund hatte ein unglaublich schönes Hafengebiet und mit kleinen Fährschiffen könnte man super die Gegend erkunden. In Molde gingen wir auf eine kurze Entdeckungstour und ergatterten unsere Magneten, die wir auf allen Reisen sammeln. 

Und dann war es am fünften Tag unserer Norwegenreise endlich soweit. Unser Wecker klingelte um 5 Uhr morgens, denn laut Tagesprogramm sollten wir in den Geirangerfjord einfahren. Es war unglaublich kalt uns windig, aber umso magischer war die Natur, die uns umgab. Die Crew hatte für alle Frühaufsteher oben auf dem Deck warmen Tee und Kaffee sowie kleine süße Teilchen vorbereitet. Wir ergatterten den perfekten Platz um die gesamte Fahrt durch den Geirangerfjord zu filmen. Da es scheinbar erstmals die Gelegenheit gab, am frühen Morgen bei Sonnenaufgang durch den Fjord zu fahren, wurde über die Lautsprecher bei der Passage der „7 Schwestern“ (Wasserfälle) die „Morgenstimmung“ von Edvard Grieg gespielt. Und als wir dann in Geiranger ankamen, war das Zusammenspiel von Sonne und Natur einfach perfekt. Geiranger erkundeten wir auf eigene Faust uns ließen diesen wunderschönen Ort auf uns wirken. 

Unser letzter Hafen war Bergen - die regenreichste Stadt Europas. Als wir in Bergen ankamen, regnete es so stark, dass wir beschlossen, erst einmal nicht von Bord zu gehen. Wir machten es uns in Harrys Bar am Fenster mit Blick auf Bergen gemütlich und genossen den Ausblick mit einer heißen Schokolade. Während einer kurzen Regenpause gingen wird kurz von Bord uns fingen wenigstens ein paar schöne Eindrücke von dieser großen norwegischen Stadt ein, was für uns auch völlig in Ordnung war. Irgendwann kommen wir bestimmt noch einmal dorthin und wer weiß, vielleicht scheint ja dann die Sonne! 

Der letzte Seetag stand bevor und Lucas deckte sich noch einmal mit Tabletten ein, weil er befürchtete, dass sonst auch dieser Seetag wieder eher ein Seekrankheitstag werden könnte. Aber tatsächlich schien die ganze Zeit die Sonne und wir konnten den Seetag in vollen Zügen genießen. Ein leckeres Eis am Heck mit perfekter Heckwelle war definitiv das Highlight des Tages. 
Schade, dass diese wunderschöne Reise so schnell verging – aber das ist bei den schönsten Urlauben ja eigentlich immer so. 

Und da wir schon die nächste Reise im Blick haben, ist das auch gar nicht soooo schlimm. Aber mehr wird hier noch nicht verraten. :-)

Schnupper- und Partyreise mit der MS Artania

(Der Mensch am Meer in Dänemark)

Am nächsten Tag der Schnupperreise legte die MS Artania in Dänemark – genauer in Esbjerg – an. Der Hafen von Esbjerg war tatsächlich nichts extrem Spektakuläres, aber dennoch fand Lucas riesige Kabeltrommelgestelle, die größer waren als er. Und als Elektroniker musste er das natürlich einmal genau unter die Lupe nehmen. 

Nachdem wir den Hafen kurz erkundet hatten, ging es für Lucas und mich schon auf einen Ausflug. Zunächst fuhren wir mit einem Bus zu einer wunderschönen Kirche, die wir besichtigen durften. Anschließend brachte uns der Busfahrer zu der Skulpturengruppe „Der Mensch am Meer“. Die Skulpturengruppe besteht aus vier riesengroßen weißen Menschenfiguren, die direkt am Meer stehen – ein beliebtes Sightseeing-Motiv. Wir hatten das Glück, dass noch nicht viele Touristen unterwegs waren und wir die Gegend dort in Ruhe erkunden konnten. Unser letzter Stopp des Ausfluges brachte uns in das Fischerei- und Seefahrtsmuseum Esbjerg. Das Museum besteht aus zwei Teilen. Zum einen kann man dort Seehunde und verschiedene Vögel betrachten, zum anderen gibt es dort einen riesigen Außenbereich, der zum Thema Seefahrt gestaltet ist. Zum Beispiel findet man dort etwas zur Fischerei und zum damaligen Schiffsbau. Und einen wunderschön angelegten Abenteuerspielplatz gibt es dort für Kinder ebenfalls. 
 Vor der Abfahrt versorgten wir uns mit kleinen Mitbringseln und dann ging es mit einem kleinen Umweg durch die Esbjerger Innenstadt wieder zurück zum Anleger. 

An diesem Tag stand aber ja noch etwas Besonderes auf dem Programm: Sebastian hatte Geburtstag und Jana wollte ihn mit einem Abendessen, zu dem sie uns eingeladen hatte, überraschen. Also trafen wir uns an dem Abend mit den beiden im Restaurant Artania und ließen den letzten Abend an Bord gemeinsam ausklingen. Und so ein Geburtstag an Bord ist einfach etwas ganz Besonderes, wie Sebastian feststellte, denn sogar die Crew des Restaurants hatte eine Kleinigkeit für ihn vorbereitet. 

Am nächsten Morgen mussten wir der Artania dann schon wieder „Tschüss“ sagen, denn die kurze Reise war (viel zu schnell) zu Ende. Die Ausschiffung klappte super, aber unsere Heimreise endete in einer staureichen Katastrophe, denn wir brauchten mehr als doppelt so lange, wie man für die Strecke eigentlich an Zeit benötigt…. 


Schnupper- und Partyreise mit der MS Artania 

("Leinen los" in Kiel, neue Freundschaft und Landgang in Schweden)

Nach einem kurzen Erkundungsrundgang und dem Ankommen in unserer Kabine, warteten wir auf die Seenotrettungsübung, die vor dem Ablegen stattfand. Bei unserem Platz während der Übung trafen wir auf ein nettes Paar, mit denen wir jedoch nur kurz ein paar Worte wechselten. Anschließend machten wir uns schon bald auf ans Heck des Schiffes um beim Ablegen in Kiel einen tollen Platz zu ergattern. Am Heck angekommen wurden wir für das Ablegen mit einem Sekt versorgt und wie es der Zufall so wollte, trafen wir das Paar (Jana und Sebastian) von der Seenotrettungsübung wieder. Gemeinsam verabschiedeten wir uns von Kiel – der Anfang einer bis heute haltenden Freundschaft!

Lucas uns ich gingen nach dem Ablegen an diesem Abend im Buffet-Restaurant essen. Mittlerweile waren wir doch ganz schön müde, ließen uns aber natürlich die Party am Abend am Heck des Schiffes nicht entgehen! Dort war ganz schön viel los. Die Menschen lachten, sangen und tanzten zu den Darbietungen, die das Showensemble präsentierte. Und das, was das Showensemble dort auf die Beine stellte, war einfach atemberaubend. Urplötzlich stand Jana wieder bei uns und fragte uns in geheimer Mission, ob wir denn am letzten Abend Lust hätten, mit ihr und Sebastian Sebastians Geburtstag zu feiern und gemeinsam essen zu gehen. Da wir uns innerhalb der ersten Stunden nun schon zum dritten Mal über den Weg gelaufen waren und festgestellt hatten, dass wir nur zwei Kabinen voneinander entfernt wohnten, sagten wir zu. 

Am nächsten Morgen stand nach dem Frühstück unser erster Landgang in Schweden an. Lucas und ich hatten einen Ausflug in die Schären gebucht. Mit dem Bus ging es los. Unsere Reiseführerin versorgte uns während der Busfahrt mit vielen wertvollen Informationen über Schweden, Göteborg und die Schärenlandschaft. Nach einem kurzen Fotostopp in den Schären hatten wir auf Hönö etwas Zeit, die Gegend zu erkunden. Während einem kleinen Spaziergang fanden Lucas und ich ein kleines Café, in dem wir uns schwedisches Gebäck und einen Kaffee gönnten. Als Abschluss in Göteborg und nach dem wirklich schönen Ausflug beschlossen Lucas und ich die letzte Stunde, die wir noch für Landgänge Zeit hatten, für einen Speed-Besuch im Volvo-Museum zu nutzen. Auch das war die perfekte Entscheidung. Natürlich hätte man dort noch viel mehr Zeit verbringen können, aber leider mussten wir schon bald zurück aufs Schiff.
 

An diesem Abend war auf dem Schiff auch wieder einiges los, denn das Gala-Dinner und der Auftritt der "Swinging Funfares" stand auf dem Programm. Wir verabredeten uns mit Jana und Sebastian für die Show und das Dinner und so genossen wir einen wunderschönen Abend zu viert, den wir zunächst bei der Jubiläumsparty am Heck des Schiffes und anschließend in der Panorama-Lounge mit leckeren Drinks und guter Musik ausklingen ließen. 

Schnupper- und Partyreise mit der MS Artania 

(Anreise, Übernachtung in Kiel und Einschiffung) 

Lange, sehr lange träumten wir von einer Hochseekreuzfahrt. Doch während der Pandemie und als ich, Julia, mitten im Studium war, war das leider für uns kaum umsetzbar. Immer und immer wieder stöberten wir über die Phoenix-Homepage und 2022 haben wir dann eine Schnupperreise mit der MS Artania gefunden, die uns vollkommen angesprochen hatte. Lucas war sich dennoch unsicher, da er nicht wusste, ob er seefest sein würde. Schlussendlich haben wir fast ein Jahr vor Reisebeginn gebucht und beschlossen, Lucas Seefestigkeit einfach auf dieser Schnupperreise auf die Probe zu stellen. Aber es war nicht nur irgendeine Schnupperreise, sondern gleichzeitig auch eine Partyreise zum 50-jährigen Jubiläum von Phoenix Reisen. 

Wir waren unfassbar gespannt auf das, was uns in dieser 3 Tagen erwarten würde. Die Route führte uns von Kiel über Schweden und Dänemark nach Hamburg. 

Doch nun ganz von vorne: 
Der Tag der Tage war endlich gekommen, die Koffer waren gepackt, das Auto war mit unserem Reisegepäck beladen und wir waren sowas von bereit in das neue Abenteuer zu starten. Also ging es los in Richtung Kiel. 

Wir hatten über Phoenix Reisen eine Nacht vor Beginn der Kreuzfahrt in einem Hotel in Kiel gebucht, damit wir eine entspannte und sichere Anreise haben konnten. Das war eine perfekte Entscheidung. Wir kamen am späten Nachmittag in Kiel an, bezogen direkt unser Zimmer im Atlantic-Hotel, das Nahe des Hafens ins Kiel liegt. Nach einem kleinen Abendessen machten wir es uns auf der Dachterrasse unseres Hotels mit leckeren Drinks gemütlich uns fieberten auf den nächsten Tag hin. 

Am nächsten Morgen waren wir beide sichtlich aufgeregt und wollten das Hotel am liebsten ganz schnell verlassen, um so schnell zum Cruise-Terminal zu kommen, wie nur möglich. Nach dem Frühstück checkten wir also aus dem Hotel aus und beschlossen, mit dem Auto mal zum Cruise-Terminal zu fahren. Da die Einschiffung erst am frühen Nachmittag beginnen sollte, wussten wir, wir könnten die MS Artania leider erst einmal nur von außen bestaunen, aber da wir so neugierig waren, war das für uns völlig in Ordnung, um die Zeit ein wenig vertreiben zu können. Am Cruise-Terminal angekommen beschlossen wir jedoch kurzer Hand unser Auto direkt zu Parken und Meer zu bringen, um dann ohne Auto mit dem Shuttle direkt am Cruiseterminal bleiben zu können. Bei der Abgabe des Autos bei Parken und Meer hat alles wunderbar geklappt. Auch unser Gepäck wurde von Parken und Meer zum Schiff gebracht. Wir können diesen Service in Kiel sehr empfehlen! 

Als wir mit dem Shuttle von Parken und Meer am Cruise-Terminal ankamen, verweilten wir mit einem älteren Ehepaar vor dem Terminal, da es noch viel zu früh war. Als das Terminal gegen 12 Uhr geöffnet wurde, nahm uns das schon kreuzfahrterfahrene Ehepaar direkt mit ins Terminal und dort verweilten wir weiter. Wir wussten, es würde noch eine recht lange Zeit dauern, da die Einschiffung erst gegen 15.00 Uhr stattfinden sollte. Doch urplötzlich kamen ganz viele Phoenix-Mitarbeiter ins Terminal, die Rolltreppen gingen an und es wurde uns Wartenden mitgeteilt, dass die Einschiffung jetzt schon – also deutlich früher als geplant – stattfinden könne. Und was sollen wir sagen, dank dem lieben Ehepaar hatten wir unser Wartelager direkt bei der einen Rolltreppe gehabt und wir durften als aller erstes auf die Artania! Wir waren so glücklich und gleichzeitig überwältigt. Es ging alles so schnell, dabei hatten wir bei der Einschiffung mit langen Wartezeiten gerechnet. Und dann waren wir auf einmal auf dem Schiff und wir kamen aus dem Strahlen nicht mehr heraus. 

 Adventsreise mit der MS Amelia 


Im Dezember 2019 war es soweit. Ich habe Lucas mit dem Kreuzfahrtvirus angesteckt. 

Eigentlich war der Plan ein etwas anderer, wie es dann schlussendlich kam, aber die Flusskreuzfahrt im Winter fand nach Plan statt. 

Die Winterreise auf dem Rhein mit der MS Amelia sollte für Lucas eine Art Testreise werden, ob es ihm den überhaupt auf einem Flusskreuzfahrtschiff gefällt. Denn: Wir hatten überlegt 2020 mit meiner Oma noch einmal auf ein Flussschiff zu gehen. Das Fazit: Lucas gefiel es auf der MS Amelia. Die Reise mit meiner Oma konnten wir jedoch aus gesundheitlichen Gründen nicht unternehmen. 

Und nun zur Reise auf dem Rhein im Winter. Wir reisten nach laaaaangem Warten und nach langer Zeit der Vorfreude mit dem Zug nach Köln, wo auch schon unsere Amelia lag. Eigentlich war ja die MS Amelia das Schiff von mir und meiner Oma. Aber ab dem Zeitpunkt auch das von Lucas.
 

Nachdem wir gut an Bord angekommen sind, warteten wir bei Kaffee und Kuchen in der Lounge auf die Einschiffung. Wir waren nämlich etwas früh dran. Lucas merkte wohl schon da, dass es ein wenig schwankt und er keinen festen Boden mehr unter den Füßen hatte. Ich dachte mir dann: „Ohje, wie wird das wohl, wenn das Schiff losfährt?“ Doch Tatsache, es schien ihm doch nichts auszumachen. Vielleicht hatte er nur kleine Startschwierigkeiten. 

Den ersten Landgang unternahmen wir in Bonn. Dort wartete auch schon der erste Weihnachtsmarkt auf uns. Wir schlenderten ein wenig zwischen den kleinen Büdchen hindurch und kauften ein kleines Weihnachtsgeschenk und Mitbringsel für meine Oma, die zuhause schon fieberhaft auf unsere Erzählungen wartete. 

Unser zweiter Landgang -  Rüdesheim - fand nicht an einem Abend statt, was wir tatsächlich toll fanden. Denn in Bonn haben wir leider nicht viel außer die Einkaufsstraße und den Weihnachtsmarkt gesehen. In Rüdesheim hatten wir dann perfektes Wetter und nach einem Spaziergang durch die Stadt entschlossen wir uns, das Musikautomatenmuseum nahe der berühmten Drosselgasse zu besichtigen. Es war wirklich toll gemacht und wir können es garantiert empfehlen. Als wir aus dem Museum kamen, hatte dann der Weihnachtsmarkt seine Türen geöffnet und wir deckten uns mit warmen Getränken ein, bevor wir wieder Richtung Schiff liefen. Lucas‘ probierte ein Glühbier und war sofort Fan davon. Er hatte dies als Geheimtipp von einem Crewmitglied erfahren. Bis zu diesem Zeitpunkt wussten wir nicht, dass es das gibt. 

Unser dritter und letzter Landgang der Weihnachtsmarktreise war Koblenz. Leider war das für uns ein weniger toller Landgang, denn es war alles so neblig, dass wir weder das Deutsche Eck erkunden konnten, noch haben wir viel von den Weihnachtsmärkten gesehen. In Koblenz gab es sieben kleinere Weihnachtsmärkte. Zwei davon haben wir dennoch trotz Nebel gefunden! 

Alles in allem war auch diese Reise auf unserer Amelia eine wundervolle Reise, bei der ich sogar bekannte Crewmitglieder wiedertraf, die ich 2015 mit meiner Oma kennengelernt habe. 

Letzter Tag an Bord und Captains-Dinner 

(Amelia 2015 - Teil 7)


Dann war er schon da. Unser letzter richtiger Tag an Bord von unserem kleinen Traumschiff. Meine Oma hatte sich diese Reise zu ihrem Geburtstag gewünscht, da sie an der Donau ihre Heimat hatte. Und ich habe entschlossen, diese Reise mit ihr zu unternehmen. Und auch wenn ich am Anfang skeptisch war, denn Flussreisen sind doch angeblich nichts für jüngere Menschen, bin ich unendlich froh, dass ich die Reise gemacht habe. Sonst hätte ich vermutlich die schönste Woche meines Lebens nie erlebt und vor allem hätte ich die Liebe zur Kreuzfahrt nie entdeckt. 

Deshalb ein großes und von Herzen ausgesprochenes DANKESCHÖN, an meine liebe Oma, dass ich diese Reise mit ihr erleben durfte! 

Unseren letzten Tag an Bord der MS Amelia verbrachten wir ganz unter dem Motto: genießen und entspannen. Wir waren beide noch erschöpft von unserem Ausflugsmarathon in Wien, weshalb wir uns entschlossen, Melk nur vom Schiff aus zu genießen. 

Am Abend stand dann ein weiteres Highlight der Reise an: Das Gala-Dinner. Und was soll ich sagen, wir waren mehr als nur begeistert, was die Küchencrew hier auf die Beine gestellt hat. Wie auf dem Traumschiff im Fernsehen durften wir ein letztes unfassbar leckeres Abendessen genießen – sogar mit Eisbombe, Wunderkerzen und dem Radetzky-Marsch! 

DANKE an das gesamte Phoenix-Team! 

DANKE an die Crew der MS Amelia! 

DANKE an alle, die mir und meiner Oma mit dem Rollstuhl immer wieder auf das Sonnendeck und an Land geholfen haben! 

DANKE an unsere Reiseleiterin Katharina, die uns toll auf dieser Reise begleitet hat und die für den Rollstuhl meiner Oma einen „Flitzer-Parkplatz“ zur Verfügung gestellt hat. 

Es war einfach unsere Traumreise, die wir für immer in toller Erinnerung behalten werden! 

 



Hundertwasser, Schloss Schönbrunn und Residenz-Orchester 

(Amelia 2015 - Teil 6)


An diesem Tag war bei uns ganz schön was los, denn es warteten drei Ausflüge auf uns! 

Am Morgen unternahmen wir direkt nach dem Frühstück eine Stadtrundfahrt mit dem Bus. Unter anderem hielten wir an dem Hundertwasserhaus, welches ich persönlich ja total cool und außergewöhnlich fand. Auch ein Stopp in der Stadt durfte nicht fehlen. Dort durften wir ein wenig bummeln und so entschieden wir uns für einen Besuch am Stephansdom. Und dem Café Sacher haben wir (leider nur von außen) auch einen Besuch abgestattet. 

Als wir wieder auf dem Schiff ankamen, ging es für uns schon fast wieder weiter zum Schloss Schönbrunn. Wir wurden mit einem Bus dorthin gebracht. Meine Oma entschied sich für einen Kaffee mit tollem Ausblick und ich erkundete den Schlossgarten auf eigene Faust. Meine Oma konnte ich hier leider nicht mitnehmen, da der Rollstuhl auf dem Schotter nicht so gut zu schieben war. Dafür machte ich viele tolle Fotos, die ich ihr dann im Anschluss zeigen konnte. 

Am Abend stand dann das Highlight für uns in Wien an. Da ich selbst ein Instrument spielte und meine Oma Orchestermusik liebte, war der Ausflug zum Wiener Residenzorchester im Palais Auersperg. Auch dorthin wurden wir mit einem Bus gebracht. Es war ein kleiner Konzertsaal, indem kurz darauf eine wunderbare Musik erklang, die wir in vollen Zügen genossen und dabei den schon fast stressigen Tag in Wien in Ruhe ausklingen lassen konnten. 



Bähnchenfahrt in Bratislava 

(Amelia 2015 - Teil 5)


Und schon wieder begann ein wunderschöner Tag, da waren wir uns sicher. Nach dem Frühstück ging es für uns wieder auf einen Ausflug. Diesmal wollten wir Bratislava mit einem Bähnchen erkunden. Wir machten an verschiedenen Orten Halt, um diese zu erkunden. So hielten wir auch an der Burg Bratislava – eines der berühmtesten Wahrzeichens Bratislavas. Die Burg liegt auf einem Berg, wodurch wir einen wunderbaren Blick über Bratislava hatten. Das Bähnchen brachte und auch in die Altstadt von Bratislava, wo wir einen kurzen Stadtrundgang unternahmen, bei dem wir wieder mit vielen spannenden Informationen rund um die Stadt und deren Geschichte versorgt wurden. 

Auf dem Schiff angekommen ruhte sich meine Oma ein wenig aus, während ich in der Lounge am Handtuchfaltkurs teilnahm. Dort bekamen wir die Möglichkeit zu lernen, wie man diese coolen Handtuchtiere faltet, die jeden Tag auf der Kabine warteten. Jedoch muss ich zugeben, dass das schwerer ist, als gedacht! 

Aber auch an diesem Tag war das nicht unser einziger Ausflug: Am Abend kamen wir mit der MS Amelia in Wien an, wo wir eine Lichterfahrt mit Besuch in einem Heurigen gebucht hatten. 

Wien war unser Lieblingsziel auf dieser Reise, weswegen wir auch hier so viel wie möglich erleben und sehen wollten. 

Bei der Lichterfahrt bekamen wir schon einmal einen ersten Eindruck von Wien und von dem, was wir am kommenden Tag bei Tageslicht erkunden würden. Unter anderem erkundeten wir die bei Abend wunderschön beleuchtete Hofburg Wiens, bevor uns im Heurigen eine kleine Stärkung und Musik erwartete. 

Auf dem Schiff war derweil auch schon Wien eingezogen. Die Kellnerinnen und Kellner im Restaurant hatten sich zu vielen Mozarts verwandelt und passend zum Besuch in Wien gab es am Abend ein Österreichisches Menü. 



Und plötzlich ist man Teil der Crew? 

(Amelia 2015 - Teil 4)



Am nächsten Tag nahmen wir Kurs auf Bratislava, es ging also sozusagen wieder zurück. Bei diesem Streckenabschnitt genossen wir das Kreuzfahrtleben in vollen Zügen und vor allem auch das gute Wetter. 

Am Abend fand dann die Crew-Show statt. Die Passagiere versammelten sich alle in der Lounge und warteten gespannt auf den Beginn dieser besonderen Show. Meine Oma und ich saßen entspannt in den bequemen Sesseln, als plötzlich der Hotelmanager zu mir kam und fragte, ob ich nicht gleich bei der Crew-Show mitwirken und mit ihm zusammen einen Sketch aufführen möchte. Ich war ein wenig überrumpelt, da es nur ein paar wenige Minuten bis zur Show waren, aber ich habe ja gesagt! Und so war ich an dem Abend mitten in der Crew-Show mit dabei. Das war einfach ein klasse Erlebnis! 



Kutschfahrt, Reiterspiele und Schnaps in Ungarn 

(Amelia 2015 - Teil 3)


Nach unserem ersten so wunderschönen Tag in Dürnstein waren wir unfassbar gespannt auf das, was uns in Ungarn erwarten würde. 

Wir lagen mit unserer MS Amelia direkt in Budapest und hatten einen tollen Blick über die Skyline von Budapest. 

Nach dem Frühstück hieß es für uns wieder: Ausflug! Wir hatten eine Ausflug gebucht, bei dem wir mit dem Bus durch die ungarische Landschaft zu einem Puszta-Gestüt fuhren. Wir wussten bis dato nur, dass uns dort eine Kutschfahrt, eine Art Pferdeshow und ungarische Spezialitäten erwarten würden. Dass es aber ein so cooles Erlebnis werden würde, hatten wir nicht gedacht. 

Nach einer kurzen und ruckeligen Rutschfahrt vom Bus zum Gestüt wurden meine Oma, die die Ausflüge ja mit dem Rollstuhl bestritt und ich (sowie auch alle anderen Gäste) von Musikern mit Geigen, die urplötzlich um uns herumschwirrten, und Schnaps herzlich willkommen geheißen. 

Als alle Gäste gut angekommen waren, versammelten wir uns auf der Tribüne neben dem Reiterplatz, wo auch die Reiterspiele kurz darauf begonnen. Die Show war toll gestaltet! Der Ausflug war damit doch noch nicht beendet: Wir durften, bevor es wieder gen Schiff ging, noch auf dem Gestüt ungarische Spezialitäten probieren und den Ausflug ausklingen lassen. 

Für meine Oma und mich war das allerdings nicht der einzige Ausflug in Budapest. Wir hatten für den Nachmittag einen weiteren Ausflug gebucht. Da es für mich uns meine Oma mit Rollstuhl nicht so einfach gewesen wäre, die Städte auf eigene Faust zu erkunden, nahmen wir so viele Ausflüge wie möglich mit, um so viel wie möglich von den Ländern und Städten sehen zu können. Danke hier auch an das Phoenix-Team, welches uns immer mit Rat und Tat zur Seite stand. 

Der Ausflug am Abend war eine Stadtrundfahrt durch die Stadteile Buda und Pest, bei dem wir durch die Reiseguide sehr viele wertvolle Infos erhalten haben. Ein Highlight des Ausfluges war der Stopp an einem Aussichtspunkt, von dem wir einen wunderschönen Blick über ganz Budapest bei Abend hatten. 

Dieser Tag war wieder mehr als nur gelungen! 

Am Abend hatte ich das Glück, den Hoteldirektor der MS Amelia an der Bar anzutreffen, der mir daraufhin einen „Special-Cocktail“ zubereitete. Ich fand es klasse, dass die Crew auf dem Schiff immer und überall für alle präsent war – wie eine Familie eben! 



Marillen in Dürnstein (Österreich) 

(Amelia 2015 - Teil 2)

 
 

Nach der ersten Nacht an Bord der MS Amelia und einem sagenhaften Frühstück durften wir auch schon unseren allerersten Landgang antreten und uns auf einen tollen Ausflug freuen. Die Amelia war sicher am Anleger in Dürnstein festgemacht und als wir wieder festen Boden unter den Füßen spürten, wartete schon ein kleines rotes Bähnchen auf uns. Das Bähnchen brachte uns durch die Weinberge in das Herz von Dürnstein. Dort verweilten wir einige Zeit, bummelten durch die Gassen, kauften das ein oder andere Souvenir – unter anderem einen sehr leckeren Marillenlikör – bevor es nach ein paar Stunden wieder zurück an Bord der MS Amelia ging. 

Nach dem Ausflug genossen wir das schöne Wetter wieder auf unserem Schiff, das sich mittlerweile auf den Weg nach Budapest gemacht hatte. 

Auf dem Weg nach Budapest fuhren wir an Wien vorbei, wo wir auch noch einige Tage später sein würden. Die Kreuzfahrtleiterin teilte über die Lautsprecher immer wieder tolle Informationen mit, wenn das Schiff interessante oder besonders schöne Passagen oder Sehenswürdigkeiten querte. Als wir an Wien vorbeifuhren, erzählte sie, dass das dort dauerhaft liegende Schiff ein Gymnasium sei, zu dem sogar eine Sporthalle auf dem Wasser gehört. 

Am Abend ließen wir unseren ersten Kreuzfahrttag im Restaurant bei einem unfassbar leckeren Essen ausklingen und waren schon unheimlich gespannt, was der nächste Tag bringen würde. 



Mein erster Blogbeitrag! 
In den kommenden Beiträgen erzähle ich (Julia) von meiner ersten Flusskreuzfahrt, die ich 2015 mit meiner Oma unternahm. 

 

Hallo Passau – Hallo MS Amelia! 

(Amelia 2015 - Teil 1)

 

Die Koffer waren verstaut, der Rollstuhl und der Rollator meiner lieben Oma ebenso. Somit ging es los. Eine Freundin von meiner Oma fuhr mit uns nach Passau, weil Sie dort bei einer Bekannten Urlaub machte, während wir auf der Donau unterwegs sein würden. Eine perfekte Idee, denn so konnte Sie auch gleich unser Auto mitnehmen und wir wurden von ihr direkt am Anleger abgesetzt.
 
Die ersten Blicke, die wir auf das Schiff warfen, nachdem wir aus dem Auto stiegen, waren einfach atemberaubend. Wir waren beide noch nie auf einem solchen Schiff unterwegs gewesen. Die Vorfreude wurde immer größer und ließ das Urlaubsfeeling nun so richtig beginnen. Nachdem wir das Auto entladen hatten und wir der Crew unser Gepäck übergeben hatten, durften wir auf das Sonnendeck. Alles war so beeindruckend und zog unsere Blicke in den Bann. Noch nicht einmal richtig angekommen, gab es schon die Möglichkeit eine Art „Willkommensfoto“ machen zu lassen. Wie ich finde, eine klasse Idee! Denn auf den Fotos ist nichts gestellt. Das Lächeln ist echt, das Glitzern in den Augen ebenso. Wir strahlten einfach voller Freude über das, was uns erwarten würde.
 
Der wirklich schöne Empfang in der Lounge der MS Amelia war toll gemacht. Mit buntem Sekt und einigen netten Begrüßungsworten startete unsere Flussreise auf der Donau.

Nachdem wir unsere Kabine bezogen haben, konnten wir es uns auch schon auf dem Schiff gemütlich machen. Es war echt groß – größer, als ich es erwartet hatte.

Wir hatten eine Kabine auf dem Oriondeck, die zu den Kabinen der Kategorie „Silber“ gehört. Das bedeutet, man bekommt eine Flasche Phoenix-Sekt, eine kleine Begrüßungsüberraschung und ein paar Pralinen. Die Kabine war auch recht geräumig – ca. 14 qm beträgt die Fläche laut Phoenix Reisen. Zum Inventar zählten zwei Betten, die getrennt oder auch zusammenstehen können, ein großer Kleiderschrank mit Safe und Minibar, ein Tisch mit Spiegel, den man sowohl als Schreibtisch als auch als Schminktisch verwenden kann und natürlich das Bad. Das Bad war recht klein, aber alles, was man benötigt (Dusche, Toilette, Waschtisch und Fön) war vorhanden. Das besondere an den Kabinen auf dem Orion- und Saturndeck sind die französischen Balkone. Es ist einfach wunderbar, die Glasfront öffnen und eine Brise Wasser um die Nase herum spüren zu können.
 
Am Abend fand dann der Kapitänsempfang statt. Ich fand das klasse, denn dass der Kapitän mit den Gästen verweilt, habe ich nicht für selbstverständlich empfunden. Ich konnte sogar ein Foto mit dem Kapitän machen, was mir bis heute in besonderer Erinnerung geblieben ist.
 
Als wir uns abends zu unserem ersten Abendessen begaben, erwarteten wir natürlich ein super tolles Essen, aber dass es gleich ein Sechs-Gänge-Menü wird, hat uns dann doch positiv überrascht! Es war einfach sagenhaft lecker. Und nun waren wir auch so richtig im Urlaub angekommen.